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ine

Schwabmünchen weiblich, 29 J.
6444 Forumbeiträge |
| 18.04.2008 - 13:32
| So ihr lieben Leut. Probieren wir es doch mal wieder mit einer Diskussion?? In den Medien wird ja praktisch über nichts anderes berichtet. Wie seht ihr das? Dürfen/sollen/müssen die olympischen Spiele abgehalten werden? Dass in china Menschenrechte praktisch täglich verletzt werden, war der IOC auch vor der Kulturabschlachtung in Tibet bekannt. Andererseits muss man die Seite der Sportler betrachten, die sich seit Jahren vorbereiten.. Sollte man aufstehen um zu protestieren und die olympische Fackel wie in Frankreich geschehn einfach auspusten??
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janus

Friedberg männlich, 28 J.
667 Forumbeiträge |
| 18.04.2008 - 13:42
| ich find, dass die spiele von vornherein net an china vergeben hätten werden dürfen. ein land, das seine eigene und fremde bevölkerungen unterdrückt, bedroht und mundtot macht, is vllt net unbedingt als ausrichter geeignet.
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embee

Deggendorf männlich, 25 J.
26 Forumbeiträge |
| 18.04.2008 - 13:50
| klingt zwar hart, erinnert mich aber irgendwie an Olympia 1936.... | |
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berserker

Gersthofen männlich, 26 J.
5201 Forumbeiträge |
| 18.04.2008 - 14:36
| ein boykott ist undenkbar. wär nicht nur saumies den sportlern gegenüber, sondern auch politisch nicht durchsetzbar. was ok wäre, sind symphatiebekundungen von seiten der sportler, tibet-armbinden, mönchskutten die bei der siegerehrung angezogen werden etc. an der politischen lage in tibet kann nichts geändert werden, wer das glaubt lebt meiner meinung nach in einer traumwelt. gegen die weltmacht china kann keiner etwas tun, und das mit tibet ist dort schon beschlossene sache. was auch probleme aufwirft, ist die lage in china selber. so fühlen sich viele chinesen in ihrem nationalstolz verletzt, nicht zuletzt durch falsche berichterstattung es wurden z.b. nepalesische polizisten, die tibeter schlagen, als chinesen dargestellt. ähnlich problematisch ist die sache mit der fackel: "[...]gegenwärtig seien nicht nur die Versuche, die Fackel zu attackieren ein heißes Thema unter den 200 Millionen chinesischen Internetnutzern, sondern auch die bewegenden Szenen, als Jin Jing, ein schlankes, junges Mädchen und im Rollstuhl sitzende paralympische Athletin, die Fackel, in dem Versuch sie zu schützen, an ihre Brust drückt, als ein gewalttätiger Demonstrant in Paris ihr sie entreißen will. Die jüngsten Ereignisse haben die jüngere Generation der Chinesen, die nach den 1980er Jahren geboren wurden und die in einem wohlhabenderen China aufgewachsen sind, dazu veranlasst kollektiv ihre Ansichten zum Westen zu überdenken, sagt Fu." http://www.china-botschaft.de/det/jj/t425498.htm | |
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ghostrider

Diedorf männlich, 24 J.
10998 Forumbeiträge |
| 18.04.2008 - 16:47
| naja prinzipiell ist es doch gut das olympia dieses jahr in china ist, so können die sportler bei einem weltereignis gegen die chinesen in ihrem eigenen land protestieren! Das ist doch viel besser als wenn die spiele in deutschland gewesen wären und da alle irgendwelche mönchskutten tragen! | |
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bk

Neusäß männlich, 24 J.
3063 Forumbeiträge |
| 18.04.2008 - 20:46
| <<---- morgen mehr... habs verdammt eilig | |
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allawei

Neusäß männlich, 24 J.
864 Forumbeiträge |
| 19.04.2008 - 04:52
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Zitat von embee:
klingt zwar hart, erinnert mich aber irgendwie an Olympia 1936.... |
| klingt nich hart..... is so .... nur ohne Leni Riefenstahl  | |
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embee

Deggendorf männlich, 25 J.
26 Forumbeiträge |
| 19.04.2008 - 09:52
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Zitat von allawei:
Zitat von embee:
klingt zwar hart, erinnert mich aber irgendwie an Olympia 1936.... |
| klingt nich hart..... is so .... nur ohne Leni Riefenstahl |
| jo was mich aber mehr beunruhigt sind die Konsequenzen aus 1936, wenn es schon Parallelen des Events gibt... | |
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ine

Schwabmünchen weiblich, 29 J.
6444 Forumbeiträge |
| 19.04.2008 - 10:23
| ich kenn mich ja nich so aus mit dem ganzen wirtschaftsblabla. aber isses nich zb für großmächte wie usa recht praktisch die spiele in china abzuhalten. china is doch wirtschaftlich gesehn ein geiler neuer absatzmarkt?? oder aufstrebende neue wirtschaftsmacht?? und wenn die amis da jetzt zuhauf ihre cocacolaflaschen verkaufen können etcpp können die dann nich den us dollar stabil halten? was ich sagen will..is doch ganz praktisch auf kosten der menschen in china/tibet usw n bisschen mehr kohle zu schieben..? gleichzeitig verkündet usa, dass sie nich vor 2025 an irgendwelche abgasbestimmtungen halten wollen.. we all live in america.. wie gesagt, bin ich ja eher laie aufm wirtschaftlichen sektor.. und was für konsequenzen soll das in anlehnung an 1936 haben? einen nächsten weltkrieg? oder einfach nur die komplette unterdrückung eines volkes bzw mehrerer völker??
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| Zuletzt bearbeitet: 19.04.08 - 10:29 von ine |  |
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embee

Deggendorf männlich, 25 J.
26 Forumbeiträge |
| 19.04.2008 - 14:50
| China ist der mit Abstand am schnellsten wachsende Markt auf der Welt, im Moment 11 % jährlich. Firmen können ALLES auf den Markt werfen, es wirft gekauft. Deswegen macht keiner was dagegen. Die einzige Möglichkeit ist ein generell Abkommen aller nicht-chinesischen Firmen das Land zu boykottieren. Da aber nicht Bali geklappt hat, und das war weitaus einfacher zu klären, liegt die Chance bei -100 %, ungefähr Und ja, mit Macht kommt Übermut und Torheit. Ich bin der Meinung die Chinesen sind mit soviel überfordert, und die Welt darf es am Ende ausbaden, wenn es die dann noch gibt. | |
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pogopussy

Augsburg weiblich, 24 J.
1901 Forumbeiträge |
| 19.04.2008 - 16:26
| zu dem thema jin jing. in der sz ein sehr interessanter beitrag dazu. zuerst nationalheldin, weil sie china so würdig vertreten hat und jetzt gemobbt bis zum es geht nicht mehr http://www.suedde[..]/ausland/artikel/610/170115/ für mich hat china nich nur eine schraube locker. ich würde zum boykott ja sagen, wenn nich soviele sportler, die hart dafür gekämpft und trainiert haben, darunter leiden müssten. vond aher bleiben nur unterschriftenaktionen und apelle an unsere staatsführer, den chinesischen staatshäuptern ein bisschen mehr menschenwürde nahezulegen | |
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bk

Neusäß männlich, 24 J.
3063 Forumbeiträge |
| 19.04.2008 - 16:43
| Dass China Tibet aufgibt ist für mich undenkbar. Positiv seh ich schon mal, dass es weltweit zu Protesten gekommen ist. Wir machen zur Zeit mit der amnesty international Hochschulgruppe auch vermehrt Aktionen zu China; unter Ausnutzung des Medienrummels. Dass die Menschenrechtslage in China absolut unhaltbar ist, brauch ich hoffentlich nicht extra erwähnen. Über einen Boykott sollte auf jeden Fall nachgedacht werden, da China versprochen hat, die Menschenrechtssituation zu verbessern, wenn die olympischen Spiele nach Peking kommen. Davon hab ich bisher nichts mitbekommen und so kanns echt nicht gehen. Zahlreiche Kritiker (z.B. Shi Tao) wurden einfach weggesperrt, haben nun keinen Kontakt zur Außenwelt mehr und werden in Gefängnissen gefoltert. Ein Boykott sollte nicht über die Köpfe der Sportler hinweg beschlossen werden. Ne gute Aktion fänd ich direkten Boykott, sprich wenn die Sprinter beim Startschuss nicht loslaufen, Schwimmer nicht ins Wasser springen etc. Bezüglich des Fakellaufs bleibt zu sagen, dass einige Demonstranten sicher über die Stränge geschlagen haben, was aber mit anderen passiert ist kann so auch nicht angehn. Ich sag nur chinesische Prügel-Sicherheitsleute... Zur Meinung der Chinesen über internationalen Journalismus: Ich hab im ZDF kürzlich was sehr interessanten gesehen. Demnach gibt es für Chinesen keinen Unterschied zwischen Staat, Bevölkerung und Regierung. Sprich die Bevölkerung fühlt sich persönlich angegriffen, wenn Kritik an "China" bzw. an der chinesischen Regierung geübt wird. | |
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ine

Schwabmünchen weiblich, 29 J.
6444 Forumbeiträge |
| 20.04.2008 - 13:37
| Das IOC hat beschlossen, dass der Dalai Lama nicht zu den Spielen eingeladen wird. Begründung: sie wollen poitisch neutral bleiben, die Vermittlung sei Aufgabe der Vereinten Nationen. Das is doch ein Widerspruch in sich. Durch die Nichteinladung stellen sie sich doch auf die chinesische Seite. Sportlern wird es nicht gestattet sein Thsirts mit "Free Tibet" oder anderen Aufschriften zu tragen .... Geld regiert die Welt... | |
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bk

Neusäß männlich, 24 J.
3063 Forumbeiträge |
| 20.04.2008 - 13:50
| Die ganze Sache gerät immer mehr zu einer Farce, scheint mir. Kürzlich habe ich ein Interview mit dem IOC-Präsidenten gesehen, der durch seine Überzeugung, die olympischen Spiele sollen absolut unpolitisch sein, stark politisiert hat. Ich bin auch der Meinung, dass die Politik die Spiele nicht beeinflussen sollte, allerdings betrachte ich Menschenrechte als überpolitisch. Tolle Aktion: Sports for human rights http://netzathlet[..]E2957FB4311BB454A1.worker164 Und wie gesagt, da sich die chinesische Regierung nicht an ihre Verprechen hält, sollten die olympischen Spiele nicht in Peking stattfinden. | |
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alex

Königsbrunn männlich, 26 J.
1347 Forumbeiträge |
| 20.04.2008 - 14:04
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Zitat von bk:
Zur Meinung der Chinesen über internationalen Journalismus: Ich hab im ZDF kürzlich was sehr interessanten gesehen. Demnach gibt es für Chinesen keinen Unterschied zwischen Staat, Bevölkerung und Regierung. Sprich die Bevölkerung fühlt sich persönlich angegriffen, wenn Kritik an "China" bzw. an der chinesischen Regierung geübt wird. |
| da sehe ich das größte problem bei der thematik. wenn man sich die entwicklung von china anschaut, dann waren sie ne gute zeit lang von der aussenwelt abgekapselt und konnte so auch überleben. aus diesem grund glaub ich nicht das sich die chinesische führung dem druck aus dem ausland beugen wird. es wird sich erst was ändern, wenn die chinesen selber massiv dagegen protestieren. ich hätte china ja erst garnicht die olympischen spiele gegeben. wenn ich weiß das dort menschenrechte mit füßen getreten werden, dann gib ich denen erst die spiele wenn das behoben wird und gib ihnen nicht erst die spiele und sag dann, dass sie das bis dahin regeln sollen. so hat man ja garkein druckmittel mehr. von einem boykott halte ich jetzt nichts mehr. das der dalai lama nicht nach china eingeladen wird war doch klar. das würde nur für mehr spannungen sorgen. außerdem glaub ich nicht ,dass das ganze irgendwas mit den usa zutun hat. schließlich werden die olympischen spiele nicht nur von amerikanischen unternehmen gesponsort, sondern von dem, der mehr bietet. adidas ist ja z.b. auch dabei. | |
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